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Und runter gehts!

Anlässlich seines Firmenjubiläums unterstützt Nea die Johan Cruyff Foundation. Konkret bedeutet das, dass die Foundation mithilfe einer Spende des Unternehmens behinderte Kinder und Jugendliche zum Snowboarden und Skifahren anregt. Snowboarder Merijn Koek ist Botschafter der Foundation für diese Wintersportarten. Er ist einer der „14 von Johan“, eine Auswahl junger Sportler mit und ohne Beeinträchtigung. „Die 14 von Johan“ – gleichzeitig eine Anspielung auf die Rückennummer der niederländischen Fußballlegende – wurde ins Leben gerufen, weil die Foundation in diesem Jahr ihren 14. Geburtstag feiert. Und jeder einzelne dieser stolzen Botschafter steht für eine der ungewöhnlichen Initiativen, mit der die Stiftung die Jugend in Bewegung bringen will.


Merijn (20) snowboardet seit ungefähr sieben Jahren. Er war immer schon extrem sportbegeistert, mit einer besonderen Vorliebe für BMX und Skateboarden. Bei einem Wintersporturlaub mit seinen Eltern wagte er sich erst auf Ski, dann auf ein Snowboard. Das ist sowas wie Skaten, hatte er sich damals gedacht, und das konnte er schließlich gut. „Aber es dauerte doch noch etwas, bis ich einigermaßen den Berg runterkam“, grinst er.
Merijn wurde ohne Unterarme geboren. Auch ein Stück des rechten Beines fehlt. Er ist einer der Sporttalente, die bei „Van FUNdament tot talent“ (Von FUNdament zu Talent) mitwirken. Dieses gemeinsame Projekt der Foundation und der niederländische Ski Vereiniging (das Nea mit seiner Spende unterstützt) will nicht nur mehr junge Leute auf Skis und Snowboards sehen, sondern ihnen auch den Weg zur Spitze ebnen. Und es sind Botschafter wie Merijn, die junge Menschen mit einer Behinderung inspirieren und ihnen Freude am Skifahren und Snowboarden vermitteln können.

Merijn ist ein Sport-Fanatiker und unglaublich ehrgeizig. Und seit einem Jahr ist der Sport für ihn mehr als nur ein Hobby. Er nimmt an Wettkämpfen teil und trainiert wöchentlich auf der Skipiste in Zoetermeer. Derzeit wartet er auf eine neue Beinprothese, mit der er besser snowboarden kann. Sein Studium – Handel und Marketing – liegt zurzeit auf Eis, damit er sich ganz seiner Sportkarriere widmen kann. „Es gibt weltweit etwa 30 Gegner, die ich schlagen muss. Ich denke, dass ich es mittlerweile in die Top 10 schaffe. Mein Ziel sind die Winter-Paralympics 2014. Ich hoffe nur, dass sich genug Teilnehmer fürs Snowboarden qualifizieren!“

Außerdem will er die amerikanischen Snowboarder abhängen. „Sie sind bestens ausgerüstet mit einem eigenen Coach und einem Wachser; wir machen alles selbst. Dadurch können sich die amerikanischen Snowboarder völlig auf ihren Sport konzentrieren und sind eben auch ein ganzes Stück besser. Aber in den nächsten Wettkämpfen will ich sie besiegen, basta.“ Nicht zuletzt deshalb freut sich Merijn über die Unterstützung der Johan Cruyff Foundation und der niederländische Ski Vereiniging. Dadurch konnte er sich gemeinsam mit anderen Talenten des Projektes „Van FUNdament tot Talent“ in diesem Jahr einen Aufenthalt im Trainingslager in Spanien leisten.

Es geht nicht darum, was ein Kind nicht kann, sondern um das, was es kann.

Merijn Koek ist einer der „14 von Johan“, einer Gruppe von 14 jungen Leuten mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung, Jugendliche von den Cruyff-Courts-Bolzplätzen und Studenten des Cruyff College und der Cruyff University. „Die 14 von Johan“ ist eine Initiative der Johan Cruyff Foundation, die in diesem Jahr ihr 14-jähriges Jubiläum feiert. Direktorin der Stiftung ist Carole Thate, eine ehemalige Spielerin der niederländischen Hockey-Nationalmannschaft (40 Tore in 168 offiziellen Länderspielen, Olympische Spiele 2000) und ausgebildete Kinderpsychologin. Sie erkennt Merijns sportlichen Ehrgeiz: „Er hat sich ein hohes Ziel gesteckt. Das mögen wir; das passt zu unserer Organisation. Bei Kindern mit einem Handicap ermöglicht Sport eine ganz positive Herangehensweise. Es geht nicht darum, was ein Kind nicht kann, sondern um das, was es kann. Nehmen Sie nur einen Jungen wie Merijn: ohne Unterarme und ohne rechtes Bein, aber unglaublich talentiert und ehrgeizig. Und genau dafür stehen wir.“
Über Sportverbände, Vereine, Schulen, Reha-Zentren usw. unterstützt die Foundation wöchentlich die sportlichen Aktivitäten von 45.000 jungen Leuten. Da war es natürlich nicht leicht, eine Auswahl für „Die 14 von Johan“ zusammenzustellen. „Darum wählen wir von nun an jährlich 14 neue junge Leute, die als Botschafter für ihren Sport auftreten. Ich finde es übrigens wunderbar, dass Nea uns anlässlich ihres Jubiläums unterstützt. Wir sind von Zuwendungen und Spenden abhängig. Dass Nea sich auf diese Weise für junge Sportler einsetzt, das ist einfach fantastisch. Ich habe übrigens einige Jahre lang mit einer Push Brace Hockey gespielt. Auch ein netter Zufall, nicht?“

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